Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
bin ich immer bei euch.

Antoine de Saint-Exupéry
Französischer Schriftsteller (1900-1944)

Vorsorge

Niemand denkt gerne an den Tod. Dennoch ist es sinnvoll, sich mit den Themen "Bestattungsvorsorge" und "Vorsorge allgemein" frühzeitig zu befassen.

Durch den Wandel der Gesellschaft - die Familien leben oft an weit von einander entfernten Orten - und der Sozialgesetzgebung ist es heute wichtiger denn je, bereits zu Lebzeiten die eigene Bestattung zu regeln.

In einem Bestattungsvorsorgevertrag werden Ihre persönlichen und individuellen Wünsche festgehalten. Dies führt zur Entlastung Ihrer Angehörigen, gerade wenn diese nicht jederzeit erreichbar sind.

Die eigene Bestattungsvorsorge ist eine verantwortungsbewusste und sinnvolle Entscheidung.
Sie hilft Ihrer Familie und im Freundeskreis dabei, notwendige und nicht immer einfache Entscheidungen zu fällen.

Bestattungsvorsorge – eine Sorge weniger.
Für den Partner – Für die Familie – Für sich selbst.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein Gespräch zur Verfügung.
Rufen Sie uns an unter

  040 / 31 33 47

Wir informieren Sie gerne.

Was bedeutet Vorsorge?

Wir sichern Ihre Bestattungsvorsorge über einen Treuhandvertrag oder eine Sterbegeldversicherung bzw. einem Bestattungspaket durch unsere Mitgliedschaft bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.

Wir beraten Sie gerne umfassend und unverbindlich über individuelle Vorsorgemöglichkeiten und den Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrages mit der finanziellen Absicherung.

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Warum ist Bestattungsvorsorge sinnvoll?

Wir Menschen sind es gewohnt, uns ab der Volljährigkeit eigenverantwortlich abzusichern. So sichern wir mögliche Risiken über Hausrat-, Unfall- und Haftpflichtversicherung ab. Doch über die Tatsache, dass jedes Leben ein Ende hat, wird ungern nachgedacht und so wird hier relativ selten Vorsorge getroffen.

Der Sinn der Bestattungsvorsorge liegt darin, seinen eigenen Weg von dieser Welt auswählen zu können. Indem man seine Wünsche zu Lebzeiten festhält und auch deren rechtliche und finanzielle Umsetzung absichert, entlastet man nicht nur sich selbst, sondern auch die eigene Familie und nahe stehende Menschen.

Dabei ist es ganz wichtig, das Gespräch mit der Familie zu suchen und die Frage zu stellen, welche Bedürfnisse die Menschen haben, die zurück bleiben werden. Denn die Hinterbliebenen werden mit den Entscheidungen des Vorsorgenden weiterleben müssen.

Vollmachten und Verfügungen

Reicht es nicht, dass sich einfach meine Familie um mich kümmert?

Natürlich hofft jeder, dass einem die nächsten Angehörigen in einem existenziellen Ernstfall zur Seite stehen. Und in der Praxis geben Ehegatten und Kinder ja in verschiedensten Situationen Unterschriften für Einwilligungen und andere Erklärungen, da sie sich für vertretungsberechtigt halten. Diese Annahme ist jedoch falsch und sie birgt Risiken: Nach dem Gesetz dürfen lediglich Eltern für ihre minderjährigen Kinder rechtsverbindliche Erklärungen abgeben. Ehegatten für den Partner oder Kinder für die Eltern dürfen das nicht.

Es gibt nur zwei Wege, stellvertretend für einen volljährigen Menschen rechtsgültige Entscheidungen zu treffen oder Erklärungen abzugeben: Entweder wurde eine rechtsgeschäftliche Vollmacht erteilt oder es wurde ein gerichtlich bestellter Betreuer eingesetzt.
Wer ohne Befugnis handelt, haftet persönlich für eingegangene Verpflichtungen, wenn der Betroffene hierfür nicht aufkommen kann oder die Genehmigung der Maßnahmen durch einen anschließend bestellten Betreuer ausbleibt.

Wir empfehlen deshalb, rechtzeitig eine rechtssichere

zu bedenken. Und vor dem Hintergrund der möglichen Folgen nicht rechtssicherer Vollmachten, sollten die Vollmachten durch einen Notar beurkundet werden.

Patientenverfügung

Grundsätzlich zu unterscheiden von der Vorsorgevollmacht ist die Patientenverfügung, die auch Patiententestament genannt wird.

Mit einer Patientenverfügung können Wünsche zur medizinischen Behandlung für den Fall geäußert werden, in dem ein Zustand der Entscheidungsunfähigkeit, etwa auf Grund von Bewusstlosigkeit, vorliegt. Da die Erklärungen nur schwer so genau zu formulieren sind, dass sie dem Arzt in der konkreten Situation die Entscheidung genau vorgeben, ist es wichtig, dass die Patientenverfügung durch eine Vorsorgevollmacht ergänzt wird. Denn der Bevollmächtigte ist dann in der Lage, den in der Patientenverfügung niedergelegten Willen gegenüber den Ärzten durchzusetzen.

Der Gesetzgeber hat es so formuliert: "Hat ein einwilligungsfähiger Volljähriger für den Fall seiner Einwilligungsunfähigkeit schriftlich festgelegt, ob er in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen seines Gesundheitszustandes, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt", liegt eine Patientenverfügung vor. Sie muss mindestens schriftlich abgefasst werden. Die notarielle Form bietet darüber hinaus Sicherheit bezüglich der Indentitätsfeststellung und Dokumentation der Geschäftsfähigkeit.

Bei der Umsetzung des Patientenwillens kommt dem Vorsorgebevollmächtigten, bzw., wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt, dem gesetzlichen Betreuer, die zentrale Bedeutung zu:

Es ist Aufgabe des Vorsorgebevollmächtigten, dem in der Patientenverfügung ausgedrückten Willen Geltung zu verschaffen. Deshalb muss eine Patientenverfügung immer mit einer Vorsorgevollmacht kombiniert werden; andernfalls entscheidet ein gerichtlich bestellter Betreuer.

Eine Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden.

Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht ist das ideale Instrument, um die eigene Zukunft auch für den Fall selbst zu gestalten, dass man selber nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen.

Eine solche kann nicht nur infolge Alters oder Gebrechlichkeit eintreten, sondern auch durch Krankheit oder plötzliche Notsituationen.

Deshalb ist auch niemand zu jung, über eine Vorsorgevollmacht nachzudenken. Das Durchschnittsalter der Vollmachtgeberinnen und Vollmachtgeber im Zeitpunkt der Registrierung bei der Bundesnotarkammer liegt mit über 65 Jahren viel zu hoch - gemessen an der Bedeutung der Vorsorgevollmacht auch für jüngere Menschen.

Durch eine Vorsorgevollmacht kann eine gesetzliche Betreuung vermieden werden. Denn ein vom Vormundschaftsgericht eingesetzter Betreuer ist nach dem Willen des Gesetzgebers (§ 1896 BGB) dann nicht erforderlich, wenn und soweit ein Bevollmächtigter die Angelegenheiten regeln kann. Damit wird das Recht auf  Selbstbestimmung gestärkt: Mit einer Vorsorgevollmacht kann man "in gesunden Tagen" die Vertrauensperson selbst auswählen, die bei später eintretender Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit entscheidet und handelt.

Die Vorsorgevollmacht darf nicht mit einer Patientenverfügung verwechselt werden.

 

Bevollmächtigte sind Vertrauenspersonen

Es liegt auf der Hand, dass nur Personen als Vorsorgebevollmächtigte eingesetzt werden sollten, zu denen ein besonderes Vertrauensverhältnis besteht. Denn der Bevollmächtigte wird eigenverantwortlich tätig und grundsätzlich nicht durch das Gericht überwacht.

Auch sind die übertragenen Aufgaben für den Bevollmächtigten nicht leicht zu erledigen. Die Person des Vertrauens sollte daher gefragt werden, ob sie diese Aufgabe übernehmen möchte. Meistens werden sich Familienangehörige oder enge Freunde bereit finden.

Möglich ist es, einen oder mehrere Bevollmächtigte einzusetzen. Deren Verhältnis zueinander muss in der Vollmacht geklärt werden.

 

Inhalt der Vorsorgevollmacht

Vorsorgevollmachten zu gestalten ist nicht ganz einfach. Die Vollmacht sollte zu Ihnen und Ihrem Leben passen. So individuell, wie Sie sind, so wenig eignen sich oft fertige Muster für wichtige Weichenstellungen im Bereich der Vorsorge. Deshalb unser Rat: Lassen Sie sich rechtlich beraten.

Den Umfang der Vollmacht kann der Vollmachtgeber, das heißt derjenige, der durch die Vollmacht eine Betreuung vermeiden möchte, frei bestimmen.

Es empfiehlt sich in der Regel eine umfassende Bevollmächtigung, damit die bevollmächtigte Person auch alle denkbaren Angelegenheiten erledigen kann. Typischerweise wird deswegen die Befugnis gegeben, in allen vermögensrechtlichen und persönlichen Angelegenheiten für den Vollmachtgeber tätig zu werden.

Vermögensrechtliche Angelegenheiten können beinhalten,

Persönliche Angelegenheiten können umfassen,

Zu diesem Zweck sollte der Bevollmächtigte das Recht erhalten, Krankenunterlagen einzusehen sowie alle Informationen durch die behandelnden Ärzte einzuholen.

Wichtig ist auch zu entscheiden, ob der Bevollmächtigte Untervollmacht erteilen darf. Das Verhältnis mehrerer Bevollmächtigter zueinander muss präzise bezeichnet werden. Auch können Regelungen im sogenannten Innenverhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem erforderlich sein.

In höchstpersönlichen Angelegenheiten wie der Eheschließung und der Testamentserrichtung ist eine Stellvertretung ganz ausgeschlossen, Ausgleichsanordnungen hingegen kann der Vorsorgebevollmächtigte treffen.

 

Die Form wahren

Für Vollmachten gilt im Grundsatz das Prinzip der Formfreiheit. Das bedeutet, dass selbst Vorsorgevollmachten mündlich erteilt werden könnten. Das macht jedoch mindestens aus praktischen Gründen keinen Sinn. Die Schriftform und mehr noch die notarielle Form bedingen Vorteile, auf die Sie nicht verzichten sollten.

Vorsorgevollmachten sind mindestens schriftlich zu fassen. Durch Ihre Unterschrift dokumentieren Sie den Willen zu Bevollmächtigung. Er wird dadurch für Dritte nachvollziehbarer. Denn: Das unterschriebene Schriftstück hat gegenüber dem flüchtigen gesprochenen Wort einen gewissen Beweiswert.
Die notarielle Form hat weitere Vorteile:

In Grundstücksangelegenheiten und zur Aufnahme von Verbraucherdarlehen sind notarielle Form und Beratung gesetzlich vorgeschrieben. Das gilt auch für zahlreiche Transaktionen bei Unternehmen und bei Verbraucherkreditverträgen.

Im Finanztest von Stiftung Warentest 3/2009 zum Thema Vorsorgevollmacht wird deshalb empfohlen:
"Notar. Lassen Sie sich bei Ihrer Vorsorgevollmacht am besten von einem Notar helfen. Hat er das Dokument beurkundet, werden später keine Zweifel an der Gültigkeit aufkommen. Die Kosten für den Notar richten sich
nach der Höhe Ihres Vermögens und liegen in der Regel zwischen 50 und 150 Euro."

Generalvollmacht

Als Vorsorgemaßnahme kommt insbesondere eine Generalvollmacht in Betracht. Durch sie wird gewährleistet, dass der Bevollmächtigte auch im Notfall z.B. über Bankkonten verfügen kann und insbesondere die mit dem Notfall verbundenen finanziellen Angelegenheiten regeln kann. Eine Generalvollmacht ermöglicht es dem Bevollmächtigten des Weiteren, über das Vermögen zu verfügen und auch Abrechnungen mit Versicherungen und Beihilfestellen abzuwickeln.

Der Notar wird im Übrigen prüfen, ob eine Einschränkung des Umfanges der Generalvollmacht im einzelnen Fall sinnvoll ist.

Betreuungsverfügung

Anders als mit einer Vorsorgevollmacht wird durch eine Betreuungsverfügung die Einschaltung des Gerichts zwar nicht vermieden. Durch eine Betreuungsverfügung kann aber Einfluss auf die durch ein Gericht anzuordnende Betreuung genommen werden. So können die Person und/oder auch Wünsche hinsichtlich der Lebensgestaltung bei Betreuung festgelegt werden.

Das Gericht bzw. der Betreuer sind im Grundsatz an diese Wünsche gebunden. Eine andere Person darf nur dann durch das Gericht bestellt werden, wenn sich die in der Betreuungsverfügung genannte Person als ungeeignet erweist. Den Umfang der Befugnisse des Betreuers bestimmt das Gericht.

Auch unterliegt der Betreuer gesetzlichen Beschränkungen und der gerichtlichen Überwachung. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zum Vorsorgebevollmächtigten.

In Vorsorgevollmachten werden Betreuungsverfügungen häufig als "Notlösung" für den Fall aufgenommen, dass die in erster Linie gewünschte Vertretung durch die Vertrauensperson scheitert.

Betreuungsverfügungen sollten im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registriert werden.

Der Bestattungsvorsorgevertrag

Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs über die eigenen Wünsche und Vorstellungen zur Bestattung sollte es bei der Bestattungsvorsorge auch immer um die rechtliche Absicherung gehen. Das ist wichtig, damit Hinterbliebene Ihre Wünsche später auch in die Tat umsetzen können.

Dafür sollte ein Bestattungsvorsorgevertrag geschlossen werden, in dem Sie u.a. Ihre Wünsche zu Ihrem testamentarischen Willen erklären. Die hohe rechtliche Stellung eines testamentarischen Willens in Deutschland stellt eine gute rechtliche Absicherung dar.

Das Treuhandkonto

Von den vielen möglichen Wegen, eine Bestattungsvorsorge auch finanziell abzusichern, mag das Treuhandkonto heutzutage die zuverlässigste Absicherung sein.

Auf einem Treuhandkonto wird zweckgebunden für die Bestattung ein ausreichender Betrag eingezahlt oder über eine gewisse Zeit angespart.

Die Zweckgebundenheit des Treuhandkontos und die treuhänderische Verwahrung stellen zusammen eine gute Absicherung Ihrer finanziellen Mittel für den Zeitpunkt der Bestattung dar. So können Sie Ihre Familie im Fall Ihres Todes finanziell entlasten.

Wir bieten im Rahmen unserer Mitgliedschaft im Bundesverband der Bestatter die Möglichkeit Ihren Bestattungsvorsorgevertrag über die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG ab zu sichern.

 

Wie es funktioniert:

  1. Nachdem Sie mit dem Bestatter Ihrer Wahl einen Bestattungsvorsorgevertrag geschlossen haben, der auch den Kauf des Grabmals und die langfristige Grabpflege beinhalten kann, schließen Sie entsprechend dem vom Bestatter erstellten Kostenvoranschlag einen Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag ab. Einen Vertragsvordruck hält Ihr Bestatter für Sie bereit. Die Zahlung erfolgt über den Bestatter oder direkt an die Treuhand.
  2. Nach Abschluss des Vertrages und Einzahlung der vereinbarten Summe wird Ihr Kapital nach den Anlagerichtlinien des Aufsichtsrates, die den Kriterien der Mündelsicherheit ähneln, bestverzinslich als Treuhandvermögen angelegt. Aus den Erträgen werden die Verwaltungskosten bestritten. Die Ihnen zugesagte Verzinsung Ihrer Treuhandeinlage wird hiervon nicht berührt, d.h. Ihre Zinsgutschrift erhalten Sie brutto = netto, ohne Abzug von Verwaltungskosten und Steuern.
    Das Treuhandvermögen unterliegt dabei der ständigen Kontrolle des Aufsichtsrates. Im Aufsichtsrat ist das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur durch seinen Vorsitzenden vertreten.
    Die Höhe Ihres Treuhandvermögens wird Ihnen auf Anfrage, mindestens aber jährlich über den von Ihnen beauftragten Bestatter mitgeteilt. Außerdem stellt die Treuhand Ihnen sowohl auf Ihre Aufforderung wie auch einmal jährlich über Ihren Bestatter Zinsbescheinigungen zur Verfügung.
  3. Im Todesfall wird das Treuhandvermögen einschließlich der aufgelaufenen Zinsen an den Bestatter zur Erfüllung Ihres Bestattungsvorsorgeauftrages ausgezahlt.
  4. Der Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag ist kündbar. Die Auszahlung erfolgt jedoch auch hier immer über den Bestatter.

Fordern Sie weitere Informationen an.
Rufen Sie uns an unter

  040 / 31 33 47

  Mustervertrag (PDF)

Die Sterbegeldversicherung

Alternativ zu einem Treuhandkonto kann eine Sterbegeldversicherung die passende finanzielle Absicherung gewährleisten.

Eine Sterbegeldversicherung ist eine Art Lebensversicherung, bei der es speziell darum geht, die Angehörigen von den Bestattungskosten freizuhalten.

Die Beiträge werden nach dem Lebensalter errechnet. Entgegen einer normalen Lebensversicherung, bei der über die gesamte Laufzeit ein Sparguthaben entsteht, geht es bei der Sterbegeldversicherung durch die Absicherung eines Risikos darum, möglichst frühzeitig die vereinbarte Sterbegeldsumme abzusichern.

Wir bieten im Rahmen unserer Mitgliedschaft im Bundesverband der Bestatter die Möglichkeit Ihren Bestattungsvorsorgevertrag über das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur in Zusammenarbeit mit der Nürnberger Versicherung ab zu sichern.

Kuratorium Deutsche Bestattungskultur GmbH

Leistungen des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur im Rahmen der Mitgliedschaft von Vorsorgekunden

  1. Günstige Tarife
    Durch einen Gruppenversicherungsvertrag werden günstige Konditionen beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung gewährt. Die Gruppenversicherung besteht mit einem kompetenten und renommierten Partner, der Nürnberger Versicherung.
  2. Vorsorgekarte
    Über die Mitgliedschaft im Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. erhalten die Vorsorgekunden, die eine Sterbegeldversicherung abschließen, eine Vorsorgekarte. Im Beratungsgespräch sollte darauf hingewiesen werden, dass diese Vorsorgekarte wie eine Scheckkarte mitgeführt werden sollte, damit im Todesfall der zuständige Bestatter bzw. das Kuratorium informiert werden kann.
  3. Notfall-Service
    Das Kuratorium arbeitet mit einem Call-Center zusammen, so dass – selbst dann, wenn der Todesfall im Ausland eintreten sollte, – die zuständigen Stellen umgehend informiert werden und Hilfe bei der Überführung geleistet wird. Dieser Notfall-Service ist 24 Stunden täglich erreichbar.
  4. Kostenlose Überführung
    Durch die Mitgliedschaft im Kuratorium besteht eine weltweite Auslandsrückholgarantie bis zu maximal 5.200,- € im europäischen Ausland und bis zu 10.300,- € im außereuropäischen Ausland. Für die im Rahmen einer Auslandsüberführung entstandenen Kosten werden pauschal 105,- € (ohne Nachweis) erstattet.
  5. Solidargemeinschaft
    Da bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung, die ohne Gesundheitsprüfung möglich ist, ein sofortiger Versicherungsschutz besteht, bilden die Vorsorgenden durch ihre Mitgliedschaft im Kuratorium eine Solidargemeinschaft.
  6. Unterstützung der Förderung der deutschen Bestattungskultur
    Durch die Mitgliedschaft im Kuratorium werden gemeinnützige Zwecke im Bereich der Bestattungskultur ermöglicht. Gerade in Zeiten, in denen das Sterbegeld gestrichen wird und die Tendenz zur anonymen Beisetzung zunimmt, muss der Mentalität einer Entsorgungsgesellschaft entgegengewirkt werden. Dem Kuratorium ist es ein Anliegen, nicht nur das Berufsethos der Branche zu stärken und die qualitativ hochwertige und verantwortliche Dienstleistung der Bestatter zu unterstützen, sondern auch die Menschenwürde Verstorbener zu wahren.
  7. Schlichtungsstelle
    Die Schlichtungsstelle wurde 1999 gegründet. Ziel der Schlichtungsstelle ist es, der Bevölkerung die Möglichkeit einzuräumen, auftretende Beschwerden oder Reklamationen außergerichtlich durch Sachverständige klären zu lassen. 
  8. Kostenfreie juristische Erstberatung
    Seit Oktober 2006 bieten wir den Mitgliedern des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur zusätzlich eine kostenlose Rechtsberatung rund um das Thema Bestattungsvorsorge für die Rechtsgebiete Sozialrecht und Sterbefall, Bestattungsrecht, Erbrecht und Testamentsvollstreckung an. Unter der Telefonnummer 0180 5 872837 (0180 5 TRAUER) können die Vorsorgenden montags bis donnerstags in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr für nur 0,14 € Verbindungsgebühr pro Minute eine anwaltliche Erstberatung für maximal 15 Minuten in Anspruch nehmen. (Mobilfunkgebühren abweichend - ab 01.03.2010 höchstens 0,42 €).

Hierfür steht den Anrufern ein Netzwerk von kompetenten Rechtsanwälten zur Verfügung. Ihm gehören die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Rupert Haslinger, München, Rechtsanwältin Hildegund Mentz, Hannover, Rechtsanwalt Ingmar-J. Montagna, Düsseldorf,  Rechtsanwalt Dr. Rolf Lichtner, Düsseldorf, Rechtsanwalt Thomas Pliester, Mönchengladbach, Rechtsanwältin Heike Böhme-Küppenbender, Mönchengladbach und Rechtsanwalt Dr. Gerhard Wolter, Saarbrücken, an.

Alle Mitglieder im Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. sind berechtigt, diesen Service zu nutzen. Dies sind diejenigen Vorsorgekunden, die über einen Bestatter eine Sterbegeldversicherung oder ein Bestattungspaket bei der Nürnberger Versicherung abgeschlossen oder eine Einlage bei der Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG geleistet haben.

Zur Prüfung der Berechtigung werden vom Anrufer Name, Anschrift sowie die Nummer des Versicherungs- bzw. Treuhandvertrages aufgenommen.

 

Sterbegeldversicherung

Warum ist eine Sterbegeldversicherung heutzutage so wichtig?

Da das Sterbegeld zum 01.01.2004 aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ersatzlos gestrichen wurde, ist eine eigenverantwortliche Absicherung der Bestattungsvorsorge heute für jeden wichtig geworden.

Das Kuratorium bietet in Kooperation mit der Nürnberger Versicherung eine Sterbegeldversicherung mit folgenden Vorteilen an:

Verbundene Leben

Eheleute oder Lebenspartner können eine so genannte „Verbundene Lebensversicherung“ als Bestattungsvorsorge abschließen. Stirbt die erste versicherte Person, wird ein zuvor festgelegter Prozentsatz der Versicherungssumme fällig, während für den verbliebenen Partner die Versicherung beitragsfrei gestellt wird.

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Musterantrag (PDF)